Monday, 21. may 2012
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10:14
Am Sonntagnachmittag habe ich endlich die
(hoffentlich) letzten Korrekturen in das Skript des ersten Dhraden-Teils eingegeben.
Es war noch einmal ein richtig hartes Stück Arbeit. Zum einen deshalb weil meine Endbeta-Leserin noch einige Bezugsfehler gefunden hat, die zwar lustig klangen, aber trotzdem falsch blieben und
die ausgemerzt werden wollten, ohne neue zu schaffen. Eine Herausforderung für einen Bezugsfehlerteufel wie mich. Zum anderen weil es ein paar Schwächen im Charakter meiner Hauptprotagonisten
gab, die ausgebügelt werden mussten, ohne den Sinn des Inhalts zu verändern.
Insgesamt war es auch mein Ziel, den Text zu straffen und zu kürzen. Ich denke, ich habe die meisten Längen rausgekürzt, dennoch verblieben 443 von 446 Seiten. Es könnte noch eine weitere Seite
rausfallen, aber dazu benötige ich noch einmal die Meinung einer der ersten Beta-Leserinnen. Ich persönlich mag die zu streichende Szene, aber wenn die Beta auch der Meinung ist, dass die Stelle
gestrichen werden kann, verschwindet sie.
Aktueller
Stand:
Normseiten:
443
Zeichen inkl. Leerzeichen: 690.899
Aber es gibt auch Weiteres zu berichten:
Ich lag in den letzten Zügen von Dhraden I, als mir die Plots für Teil II und III mehr oder weniger zugeflogen kamen.
Insgesamt scheint sich herauszukristallisieren, dass es am Ende doch nur vier Teile geben wird, sofern ich mich dazu durchringen kann, jemanden, der eigentlich sehr sympathisch ist, zum
ultimativen Bösewicht zu ernennen. Diese Entscheidung schwärt derzeit noch in mir, ebenso wie die Idee, Neuseeland den Flammen zum Opfer fallen zu lassen. Nicht, dass ich etwas gegen das Land
habe, aber es würde den Plot verfeinern und brächte Möglichkeiten mit sich, diesen Kontinent mit einer nachvollziehbaren Begründung zu verlassen.
Wie gesagt, noch ist nichts in trockenen Tüchern. Bis auf ein grob skizziertes Exposé, das ich noch füllen muss, habe ich noch nichts zu Papier gebracht.
Aber ich bleibe zuversichtlich, dass es am Ende rund wird. Allerdings hoffe ich doch, dass die Fortsetzung der Dhraden mich nicht so viele Nerven kosten wird wie das Ende von Teil I, an dem ich
schier verzweifelt bin.
von Helen B. Kraft
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veröffentlicht in: Dhraden
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Thursday, 10. may 2012
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10:30
Grundsätzlich bin ich ja ein Fan von Veränderungen. Und dass es in der deutschen Politik dringend einer Radikalkur bedarf, muss ich niemandem erzählen (wobei ich krasse Beispiele wie in
Griechenland nicht gut finde).
Dennoch geht mir dieser Piraten-Vorstoß, was das Urheberrecht angeht, dermaßen gegen den Strich, dass mir jedes Mal der Kamm schwillt und ich rot sehe, sobald das Thema irgendwo angesprochen
wird.
Am Wochenende ertappte ich mich dabei, wie ich einen eigentlich guten Freund deswegen dermaßen zusammenstauchte und ihn erstmal frage, was denn der Unterschied zwischen Verwertungs- und
Urheberrecht sei. Unnötig zu erwähnen, dass die Antwort aus hilflosem Gestammel bestand, was mich noch wütender machte. Egal, ich hab es ihm erklärt und anschließend war das Thema erledigt.
Trotzdem finde ich, dass jene, die mitreden wollen, auch wissen sollten, wovon sie da zum Teufel noch mal überhaupt reden! Klar, kann man mit Themen polarisieren, um Meinungen zu machen und sich
Stimmen zu sichern. Aber ich hoffe und bete, dass wir Autoren uns in dieser Hinsicht einig sind und uns wehren...
Okay, ich bin wieder auf dem Weg zum Mars, daher bremse ich mich jetzt und greife stattdessen einen Link auf, der mir via Facebook gepostet wurde. Ob es was bringt, weiß ich nicht. Aber wer
nichts versucht, ist selbst schuld.
Wir sind die Urheber sammelt Unterschriften. Auf dem Flyer kann man links einen Link anklicken und wird aufgefordert, seine
Adresse zu mailen.
[Ich rate dennoch (rein vorsichtshalber) dazu, in der E-mail deutlich klarzumachen, dass man nicht an Werbung interessiert ist. Es könnte schließlich auch einfach
eine Masche sein. Ich habe mich unter meinem Klarnamen dort gemeldet.]
Jetzt geh ich mir einen Baldrian-Tee holen, sonst bekomme ich vermutlich doch noch einen Blutsturz.
von Helen B. Kraft
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veröffentlicht in: Bin sauer
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Tuesday, 8. may 2012
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12:14
Schon seit ein paar Wochen habe ich die Dhraden-Korrekturen meiner schärfsten Kritikerin auf meinem
Datenstick liegen. Sir Ian und ein kobaltblau-äugiger Krieger sowie meine eigenen Krieger-KG haben mich bislang davon abgehalten, die Korrekturen in Angriff zu nehmen. Am Donnerstag jedoch habe
ich damit begonnen.
Neben Tipp- und Kommatafehlern (für die ich mich ganz besonders schäme!
) hat Tanja Rast diverse Bezugsfehler gefunden. Dabei stellte sich – sogar
für mich überraschend – heraus, dass einer der Protagonisten einen Tür- und Stiefelfetisch hat, von dem ich bislang nichts wusste.
Verdammt, was Bezugsfehler anrichten können, geht wirklich auf keine Kuhhaut!
Aber dafür sind Betaleser ja da und ich freue mich ganz besonders darüber, dass Tanja sich die Zeit nimmt, meine Bezugsfehler zu finden. Okay, es hat ihr ganz sicher Spaß gemacht, über diese
seltsamen Konstruktionen, die ich da geschaffen habe, zu lachen. Zumindest entnehme ich das ihrem beständigen Grinsen und Kichern, wenn wir auf das Thema zu sprechen kommen. Aber genau darum geht
es ja, es soll auch den Betalesern Spaß machen.
Aber bei aller Freude ist auch ernst dabei. Tanja hat mich auf diverse Inkonsistenzen vor allem in der Charakterbildung meiner Hauptprotas aufmerksam gemacht, die leider den anderen Betas
entgangen ist. Hier muss ich nachbessern. Des Weiteren ist ein Logikfehler aufgetaucht, der allerdings auch schnell behoben sein dürfte. Wir werden sehen.
Alles in allem liegt mit der finalen Korrektur der Dhraden noch etwas Arbeit vor mir. Und nein, es stört mich gaaaaaaaar nicht, ob der Rotstift oder das Hackebeil angewandt werden, es ist ja nur
zu meinem Besten ... selbst wenn ich mir das ständig einreden muss. *seufz*
Da ich jedoch fest einen zweiten Teil eingeplant habe, komme ich ohnehin nicht umhin, mir alles noch einmal in Ruhe anzusehen, mir Notizen zu machen und mir noch einmal all die Fäden zu
markieren, die ich für die Fortsetzung benötigen werde.
Wenn ich eines durch Sir Ian gelernt habe, dann dass es tatsächlich besser ist zu plotten als draufloszuschreiben. Insbesondere dann, wenn man ein kompliziertes Thema aufgreift oder eine
Geschichte mit solch komplexen Inhalt fortsetzen mag.
Vielleicht – so ist der Plan – veröffentliche
ich hier tatsächlich dann mal all jene Bezugsfehler, die meinen kleinen Fisch so zum Lachen brachten. Spätestens jedoch, wenn ich die Story von Sin, dem Tür-Fetischisten, in Angriff nehme, werden
die Bezugsfehler aus Teil Eins wieder aufgegriffen. Aber mehr verrate ich nicht.
[Oh, und der Komma-Einschub hinter Sin, ist vollkommen beabsichtigt und ein kleiner bissiger Hinweis, dass Helen, die Autorin, begriffen hat, was Tanja, ihrer Betaleserin, nicht gefallen
hat.]
von Helen B. Kraft
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veröffentlicht in: Dhraden
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Wednesday, 2. may 2012
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/2012
15:45
Da man ja das Rad nicht neu erfinden muss, um erfolgreich zu sein und ich schon lange nix mehr in meinem Blog berichtet
habe, stibitze ich mir die Idee zu den Wettbewerben mal von meiner lieben Freundin Tanja Rast und verkünde hiermit, bei welchen Wettbewerben ich
teilnehme bzw. wo noch Kurzgeschichten bei mir auf Halde liegen:
Verlag Mondwolf - "Funken, Flammen, Feuerzungen", Einsendeschluss: 21.06.2012
Kurzgeschichte "Flammende Rache"
Quelle: Verlag Mondwolf
Verlag Torsten Low - "Krieger", Einsendeschluss: 31.07.2012
Kurzgeschichte "Das Dorf"
Quelle: Verlag Torsten Low
[Update: Eingangsbestätigung ist erfolgt, jetzt heißt es hibbeln]
GOLEM, kein Einsendeschluss
Kurzgeschichte "Wolfsbitter"
Verlagsseite: GOLEM
[Update: Hier kam eine Absage mit sehr netter Begründung.]
von Helen B. Kraft
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Friday, 13. april 2012
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20:49
Es ist soweit, ich habe es geschafft:
Die Story rund um meinen Schlächter ist beendet.
Mit 404 Normseiten ist die Story für meine Verhältnisse kurz geraten.
Aber: Betaleser haben noch keine drübergelesen und eine vollständige Überarbeitung ist noch nicht erfolgt.
Wo ich sonst Bedarf an Kürzung habe, könnte es sich dieses Mal ins Gegenteil verkehren.
Man darf gespannt sein. Ich bin es in jedem Fall.
Und ganz ehrlich? Ich freue mich darauf, die Geschichte noch einmal komplett zu lesen, ohne im Hinterkopf all die kleinen Details behalten zu müssen, die ich am Ende aufklären muss.
Red Herings? Yes Ma'am!
von Helen B. Kraft
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veröffentlicht in: Ian
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